Corinna Klameth Matzken - Praxis für Ergotherapie
Corinna Klameth Matzken - Praxis für Ergotherapie
Corinna Dietrich Praxis für Ergotherapie _____________________________________________________________________ Mitglied im DVE e.V.
 Corinna Dietrich                                     Praxis für Ergotherapie_____________________________________________________________________                                                     Mitglied im DVE e.V.

Hypnose als Therapieansatz

 

Hypnose als Therapiemittel wird mittlerweile immer beliebter. Leider grassieren weiterhin Vorurteile darüber. Viele denken an die Show-Hypnose, bei der man wie ein Hund bellt und sich zum Clown macht, oder dass man komplett das Bewusstsein verliert. Dies ist aber nicht der Fall. „In Trance gehen“ ist nicht anderes als ein Tagtraum oder ein leichtes Wegdämmern – nur mit dem Unterschied, dass eine Stimme eines ausgebildeten Therapeuten Sie begleitet und Ihnen hilft, zu entspannen.

 

Grundlage:

 

„Hypnose“ stammt aus dem Alt-Griechischen („hypnos“ = Schlaf). Tatsächlich ging man anfangs von einem schlafähnlichen Zustand aus. Um 1770 herum galt das Ganze eher noch als magisch-religiöses Phänomen,  dessen wissenschaftliche Aspekte erst ab dem 19. Jahrhundert wirklich erforscht wurden. Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert in Deutschland z.B. durch Oskar Vogt und dessen Schüler Schultz, der später darauf basierend das Autogene Training entwickelte.

 

Stadien der Trance:

 

Somnolenz (leichte Trance): Ihr Bewusstsein reagiert beinahe so wie im wachen Zustand, Sie sind jedoch aufmerksamer und können Suggestionen leichter annehmen.
Auch eine Entspannung stellt sich ein. In diesem Stadium kann man gut kommunizieren und dem Patienten während der Hypnose Frage stellen, um eventuell weiter vordringen zu können.

 

Hypotaxie: Eine mittlere Trance, bei der z.B. Schmerz ausgeschaltet werden kann.
Hier werden alle Suggestionen angenommen, die Ihrer Persönlichkeit entsprechen.
Das wache Bewusstsein ist nur noch leicht aktiv, Sie können sich mehr und mehr entspannen und Ihr Unterbewusstsein sich entfalten lassen. Daher ist es in diesem Stadium so wichtig, dass der Therapeut Sie gut kennt – sollten Sie z.B. an Flugangst leiden, macht es wenig Sinn, Sie zu bitten, sich ein Flugzeug vorzustellen, mit dem Sie in die Zukunft fliegen. Das kann zu einem unbewussten Abbruch Ihrerseits führen, die Hypnose ist dann nicht mehr aktiv und Sie verlassen die Trance (auch wenn Sie vielleicht immer noch entspannt sind). Deswegen: Beim ersten Gespräch unbedingt alles Wichtige erwähnen!

 

Somnambulenz: Nur die wenigsten Menschen erreichen diesen Zustand tiefster hypnotischer Trance. Hier wirken tiefste Suggestionen. Als Beispiel sei zu nennen, dass Menschen in diesem Stadium die Säure einer Zitrone schmecken können (und körperlich dementsprechend durch z.B. Gesicht verziehen reagieren), etc. Die Somnambulenz kommt in der therapeutischen Praxis nur in den seltensten Fällen zur Anwendung

 

Methode:

 

Zu Beginn wird mit Ihnen ausführlich besprochen, was bei Ihnen momentan Thema ist und was es zu verbessern gilt. Seien Sie hier ruhig so offen, wie Sie möchten; jede kleine Information kann gerade in einer Hypnosesitzung hilfreich sein, um Sie noch mehr zu entspannen oder noch gezielter auf Ihr Problem einzugehen.

 

Im Endeffekt ist der Therapeut für Sie da, um Sie in eine tiefe Phase der Entspannung zu leiten und Ihnen Gedankenanstöße oder, je nach Methode, Suggestionen auf den Weg zu geben, mit denen Sie bewusst und unbewusst an der Lösung Ihres Problems arbeiten können. Wie tief, hängt von Ihnen und der gewählten Hypnosemethode ab.

 

Es gibt zwei verschiedene Arten eine Trance einzuleiten: direkt (Anweisungen, Augen-Fixationen, Berührungen, Sprache mit bestimmendem Charakter) und indirekt (absichtlich absonderlich formulierte Dinge, die das Hirn abschalten lassen und Platz für Suggestionen öffnen). In manchen Fällen finden Sie auch beides wieder. Lassen Sie sich einfach überraschen...

 

Und – keine Sorge! Sie kommen jedes Mal wieder zu sich zurück. Sie werden behutsam vom Therapeuten wieder aus der Trance geführt.

 

Für wen ist die Hypnosetherapie geeignet?

 

In unserer Praxis wurde die Hypnosemethode bereits erfolgreich angewandt bei Schlafstörungen, Rückführungen, Selbstfindung.

Generell ist aber jedes Thema möglich, so auch Ängste, Rauchen, Schmerzreduktion, etc.
Was auch immer Ihre Lebensqualität einschränkt, wir erarbeiten eine individuell auf Sie zutreffende Strategie, die Ihnen helfen kann, diese zu verbessern.

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